Allgemeine Geschäftsbedingungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Leistungen von Manuel Wechner, Wechner Digital, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde. Sie regeln die Nutzung der Software Horeka.

1. Geltungsbereich

Gegenstand ist die Bereitstellung der Software Horeka als Software-as-a-Service über das Internet. Der Anbieter ist Manuel Wechner, Wechner Digital, Mitteregg 5, 6622 Berwang („Anbieter“). Kunde ist der Betrieb, der ein Konto anlegt.

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 1 UGB. Ein Verbrauchergeschäft kommt nicht zustande. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen schriftlich zustimmt.

2. Vertragsabschluss und Testzeitraum

Mit der Registrierung beginnt ein kostenloser Testzeitraum von 14 Tagen. Dafür sind keine Zahlungsdaten erforderlich; der Testzeitraum endet automatisch und geht nicht in ein kostenpflichtiges Abo über.

Ein kostenpflichtiges Abo kommt erst zustande, wenn der Kunde in der Anwendung einen Tarif wählt und den Bezahlvorgang bei Stripe abschließt. Nach Ablauf des Testzeitraums ohne Abo bleiben die Daten lesbar; das Erstellen und Versenden von Angeboten ist gesperrt.

Mit der Registrierung akzeptiert der Kunde diese AGB und den Auftragsverarbeitungsvertrag. Der Zeitpunkt der Zustimmung wird gespeichert.

3. Leistungsumfang

Horeka nimmt Veranstaltungsanfragen entgegen, strukturiert sie, unterstützt beim Erstellen von Angeboten, stellt Gästen eine Angebotsseite zur Online-Bestätigung bereit und erzeugt daraus Kalendereinträge und Ablaufpläne. Der jeweils gebuchte Umfang ergibt sich aus der Preisseite: Starter umfasst einen Betrieb mit bis zu drei Nutzern, Pro zusätzlich unbegrenzte Nutzer, E-Mail-Versand, Nachfass-Automatik und mehrere Räume und Standorte.

Der Einrichtungsservice ist eine gesondert zu beauftragende Einmalleistung: Der Anbieter überträgt Bankettmappe und Preisliste des Kunden in den Katalog und hinterlegt das Branding.

Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel an, gemessen ohne geplante Wartungsfenster und ohne Ausfälle, die der Anbieter nicht zu vertreten hat. Geplante Wartung wird nach Möglichkeit vorab angekündigt und in verkehrsarme Zeiten gelegt. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nicht zugesichert.

Der Anbieter darf die Software weiterentwickeln. Funktionen, die eingeschränkt oder entfernt werden und für den Kunden wesentlich sind, werden mindestens 30 Tage vorher per E-Mail angekündigt; der Kunde kann in diesem Fall zum Wirksamkeitszeitpunkt kündigen.

4. Pflichten des Kunden

Der Kunde nutzt Horeka ausschließlich im Rahmen der geltenden Gesetze. Er ist für die Inhalte verantwortlich, die er erfasst — insbesondere für Katalogtexte, Preise, Stornobedingungen und alle Angaben, die in seinen Angeboten an Gäste gehen.

Für personenbezogene Daten seiner Gäste ist der Kunde Verantwortlicher im Sinne der DSGVO; der Anbieter ist insoweit Auftragsverarbeiter. Es gilt der Auftragsverarbeitungsvertrag.

Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln. Der Kunde sorgt dafür, dass ausgeschiedene Mitarbeiter keinen Zugriff mehr haben, und meldet einen Missbrauchsverdacht unverzüglich.

5. Preise und Zahlung

Es gelten die Preise laut Preisseite in der bei Buchung gültigen Fassung. Der Auftragnehmer ist Kleinunternehmer gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG; es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

Die Abrechnung erfolgt über Stripe, wahlweise monatlich oder jährlich, jeweils im Voraus für die kommende Abrechnungsperiode. Rechnungen stehen im Kundenportal zum Abruf bereit.

Preisänderungen werden mindestens 30 Tage vor Wirksamkeit per E-Mail angekündigt. Der Kunde kann bis zum Wirksamkeitszeitpunkt außerordentlich kündigen; kündigt er nicht, gilt der neue Preis ab der nächsten Abrechnungsperiode als vereinbart.

Schlägt eine Zahlung fehl, bleibt der Zugang zunächst bestehen und der Kunde wird in der Anwendung darauf hingewiesen. Bleibt die Zahlung 14 Tage aus, wird das Konto auf reinen Lesezugriff gestellt, bis die Zahlung erfolgt ist.

6. Laufzeit und Kündigung

Das Monatsabo kann jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats gekündigt werden, das Jahresabo zum Ende des laufenden Abrechnungsjahres. Die Kündigung erfolgt über das Kundenportal in der Anwendung; eine Begründung ist nicht erforderlich.

Der Anbieter kann den Vertrag mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende einer Abrechnungsperiode kündigen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund — insbesondere bei rechtswidriger Nutzung — bleibt beiderseits unberührt.

7. Daten des Kunden

Alle vom Kunden eingebrachten Daten bleiben sein Eigentum. Der Anbieter erwirbt daran keine Rechte, die über das für den Betrieb der Software Erforderliche hinausgehen.

Der Kunde kann seine Anfragen, Angebote und Veranstaltungen jederzeit als CSV-Datei exportieren. Steht die Exportfunktion vorübergehend nicht zur Verfügung, stellt der Anbieter die Daten auf Anfrage innerhalb von 14 Tagen in einem gängigen, maschinenlesbaren Format bereit.

Nach Vertragsende bleiben die Daten 30 Tage abrufbar und werden danach gelöscht. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten — insbesondere für Rechnungs- und Nachweisdaten nach § 132 BAO — bleiben davon unberührt.

8. Nutzungsrechte

Der Kunde erhält für die Dauer des Vertrags ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht, die Software bestimmungsgemäß über das Internet zu nutzen. Ein Anspruch auf Überlassung des Quellcodes besteht nicht.

Untersagt sind insbesondere das Zurückentwickeln, Dekompilieren und Disassemblieren der Software sowie das Weitervermieten oder Bereitstellen an Dritte, soweit dies nicht gesetzlich zwingend erlaubt ist.

9. Gewährleistung und Haftung

Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen fachgerecht und sorgfältig. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Für Datenverlust haftet der Auftragnehmer nur, wenn regelmäßige Sicherungen vereinbart wurden und der Schaden trotz ordnungsgemäßer Sicherung eingetreten ist.

Die Haftung des Anbieters ist insgesamt auf die Entgelte begrenzt, die der Kunde in den letzten zwölf Monaten vor dem schädigenden Ereignis gezahlt hat. Für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden wird nicht gehaftet. Die Haftung für Personenschäden und nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

Bestätigung durch den Gast. Die Online-Annahme eines Angebots durch einen Gast ist eine formfreie Willenserklärung, keine qualifizierte elektronische Signatur im Sinne der eIDAS-Verordnung. Horeka dokumentiert Zeitpunkt, Name, IP-Adresse und Browserkennung der Bestätigung. Der Anbieter schuldet weder das Zustandekommen noch die Durchsetzbarkeit des Vertrags zwischen dem Kunden und seinem Gast; Verträge über Veranstaltungen kommen ausschließlich zwischen Kunde und Gast zustande.

10. Schlussbestimmungen

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist — soweit gesetzlich zulässig — das sachlich zuständige Gericht in 6600 Reutte. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.


Stand: September 2026